Caterna Sehschule für Kinder

Die Augen Ihrer Kinder sind unser Anliegen. Ihr Augenarzt hat bei Ihrem Kind eine Amblyopie, eine funktionelle Sehschwäche, festgestellt und eine Abklebetherapie eingeleitet. Um das schwächere Auge gezielt zu schulen, wird das stärkere Auge für mehrere Stunden am Tag abgeklebt (sogenannte Okklusionsbehandlung). Ggf. wurde Ihrem Kind auch eine Brille verordnet. Da die bisherige Behandlung nicht zu der gewünschten Verbesserung der Sehfähigkeit Ihres Kindes geführt hat, bieten wir zur Behandlung der funktionellen Sehschwäche jetzt eine zusätzliche webbasierte Stimulationstherapie an.

Was ist eine webbasierter Stimulationstherapie?

Führt eine alleinige Okklusionsbehandlung nicht zu dem gewünschten Erfolg, ist bei einigen Patienten eine zusätzliche webbasierte Stimulationstherapie zu überlegen. Für maximal eine Stunde pro Tag konzentriert sich das Kind auf ein altersgerechtes Computerspiel, im Hintergrund bewegt sich ein Streifenmuster über den Bildschirm und soll das Auge stimulieren. Diese Art der Therapie ersetzt die Okklusionstherapie nicht, sondern soll sie unterstützen. Die Methode gehört noch nicht zu den allgemein üblichen Behandlungsverfahren, wird aber bereits seit 2002 angewendet und aktuell durch eine weitere klinische Studie begleitet.

Wie funktioniert die webbasierte Stimulationstherapie?

Ihre behandelnde Augenärztin verordnet diese Form der Amblyopiebehandlung für drei Monate anhand der individuellen Daten Ihres Kindes. Diese Verordnung muss an die Firma Caterna weiter geleitet werden, die die internetbasierte Therapieplattform zur Verfügung stellt und Ihnen die Zugangsdaten zuschickt. Während der Sehübungen ist das bessere Auge mit einem Pflaster abgeklebt. Häufig wird die Okklusion auch über die Nutzungszeiten der webbasierten Therapie hinaus verordnet.

Die täglichen Nutzungszeiten werden automatisch aufgezeichnet und dem Augenarzt als Protokoll zur Verfügung gestellt. Zusätzlich werden Sie gebeten, die Okklusionszeiten online einzutragen, auch diese Daten werden an den Arzt weiter geleitet. Im Rahmen der Behandlung sind drei Wiedervorstellungstermine beim Augenarzt vorgesehen, neben der augenärztlichen Untersuchung werden die Nutzungszeiten und Ihre Erfahrungen bzw. eventuelle Schwierigkeiten ausführlich besprochen und es findet eine unterstützende Behandlung statt.

Wer trägt die Kosten?

Aktuell übernehmen gesetzliche Krankenkassen, wie die BARMER GEK und die BKK, sowie die private Krankenversicherung AXA die Kosten dieser Behandlung. Bei allen anderen Krankassen kann ein Kostenvoranschlag eingereicht werden. Sollten weder die Kosten für die ärztlichen Leistungen noch die für die Therapieplattform der webbasierte Stimulationstherapie werden von der Krankenversicherung übernommen werden, kann die diese Therapie als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) auf Verlangen des Patienten zu dessen Kostenlast erbracht werden. Der Arzt rechnet seine Leistungen entsprechend des beigefügten Kostenvoranschlages ab, die Firma Caterna wird Ihnen vor Freischaltung eines Zugangs die für die Therapieplattform anfallenden Kosten in Rechnung stellen.

Weitere Infos: www.caterna.de